Freiluga

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Freiluga heißt Freiluftgarten und ist unser Lernort in der Natur, unser "grünes Klassenzimmer" in Esslingen-Liebersbronn. Es handelt sich um eine Streuobstwiese mit 
ca.63 ar mit der entprechenden Infrastruktur.  
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Da liegen noch jede Menge Äpfel!


 
Was passiert mit den abgefallenen Blättern?

Wir sehen, wie sich die Bäume und Wiesen im Laufe der Jahreszeiten verändern. Wir beobachten, welche wilden Blumen wann blühen, wie die Insekten überwintern, wir schauen den Kröten und Fröschen am Bach zu. 
Wir entdecken die künstlerischen Strukturen in einem hohlen Baumstamm und schaffen mit Naturmaterialien Kunstwerke. 
Wir ernten Beeren und Äpfel und sehen, was man damit machen kann. 
Wir testen und schärfen unsere Sinne und entdecken so ganz neue Seiten an alltäglichen Dingen.

Am Beispiel der für unsere Gegend typischen Streuobstwiese erkennen die Kinder Zusammenhänge in der Natur. Durch genaues Hinsehen, Riechen,  Fühlen und (manchmal) Schmecken kommen  sie dem Wesen der  Dinge näher. 
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 Zur Organisation: 
Donnerstags ist Herrn Kerstners Arbeitsplatz nicht die Silcherschule, sondern die Freiluga. Hier erwartet er unsere Kinder. Diese kommen nach einer einstündigen Wanderung von der Schule hungrig und voller Erwartung an. Jede Klasse kommt drei mal im Schuljahr zu unterschiedlichen Jahreszeiten zur Freiluga. Wie bei den Waldkindergärten findet dieser Unterricht bei jedem Wetter statt. 
                                              Rudolf  Kerstner
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Ein Wurm, der Apfel isst!
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Unser Besuch in Freiluga am18.10.2010

Um 8.35 Uhr standen alle Kinder auf dem Schulhof. Es machte Spaß zu laufen. Als wir ankamen war es sehr kalt und wir zogen uns die Winterjacke an an und vesperten. So lange teilte Herr Kerstner uns in Gruppen ein. Die Gruppen waren für Experimente, es gab Gruppe 1, Gruppe2 und Gruppe 3. Aber so lange wir nicht dran waren, durften wir spielen. Wir spielten im Bach. Ich kletterte auf einen Baum um zu sehen, was die anderen machen. Plötzlich fing jemand an zu rütteln. Ich fiel vom Baum rückwärts in den Bach auf meinen Arm. Es tat weh, aber genau in diesem Moment war unsere Gruppe dran. Wir erforschten Tiere, zu Beispiel Asseln. Wir nahmen ein Stück Erde und dann, wenn wir etwas sahen, nahmen wir eine Lupe und erforschten es. Mein Arm war geprellt, aber ich arbeitete immer noch. Nach einiger Zeit mussten wir gehen. Glücklich gingen wir in die Schule. 

Eva